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DDR Geschichte
Geschichte DDR

Vergessene Stimmen der Wende

Die Geschichte begegnet uns überall – in Filmen, an Orten, in Erinnerungen und vor allem in den Geschichten von Menschen.

Mit unserem Projekt „Vergessene Stimmen der Wende – Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationsgeschichte im Dialog mit Zeitzeug*innen“ beschäftigen wir uns gemeinsam mit der Geschichte der DDR und der Zeit der deutschen Teilung.

Dabei möchten wir Geschichte nicht einfach nur vermitteln. Wir möchten miteinander entdecken, fragen, zuhören, diskutieren und verstehen.

Unsere Reise durch die DDR-Geschichte

Gestartet sind wir mit gemeinsamen Workshops zur Geschichte der DDR. Wie sah der Alltag aus? Was bedeutete die deutsche Teilung für die Menschen? Wie wurde gelebt, gearbeitet und miteinander Zeit verbracht?

Gemeinsam haben wir auch den Film „Sonnenallee“ geschaut. Der Film hat für viele Gespräche gesorgt – über Jugend, Familie, Alltag, Freiheit und das Leben mit der Berliner Mauer.

Und natürlich wollten wir die Geschichte auch außerhalb unserer Workshops erleben.

Workshop DDR Geschichte
Workshop
Postkarten DDR
Workshop

Gemeinsam unterwegs

Ein besonderer Ausflug führte uns ins DDR Museum Berlin. Dort konnten wir viele Themen, über die wir vorher gesprochen hatten, noch einmal ganz anders entdecken. Alltagsgegenstände, Bilder und persönliche Geschichten machten die Vergangenheit greifbarer.

Wir waren neugierig, haben miteinander gesprochen, Fragen gestellt und viele Eindrücke mitgenommen.

Auch die Berliner Mauer haben wir gemeinsam besucht. An einem Ort zu stehen, der die Geschichte Berlins und Deutschlands so stark geprägt hat, löst andere Gedanken aus, als nur darüber zu lesen.

Es ging dabei nicht nur um die Mauer selbst. Wir sprachen über Trennung und Zusammenleben, über Grenzen und Freiheit und darüber, welche Erinnerungen bis heute geblieben sind.

DDR Museum
dsd

Menschen mit Behinderung in der DDR

Ein Thema beschäftigt uns in unserem Projekt ganz besonders: Wie war das Leben von Menschen mit Behinderung in der DDR?

Diese Perspektive kommt in vielen Erzählungen über die DDR und die Wendezeit nur wenig vor.

Deshalb fragen wir genauer hin: Wie sah der Alltag aus? Welche Möglichkeiten der Bildung, Arbeit und gesellschaftlichen Teilhabe gab es? Welche Barrieren erlebten Menschen? Und was erzählen diejenigen darüber, die diese Zeit selbst erlebt haben?

Gerade diese Gespräche sind für uns besonders wertvoll. Sie zeigen, wie unterschiedlich Menschen ein und dieselbe Zeit erlebt haben.

Zeitzeug*innen erzählen ihre Geschichte

Ein Herzstück unseres Projekts sind deshalb die Begegnungen mit Zeitzeug*innen.

Wir führen Interviews und hören zu. Wir fragen nach persönlichen Erinnerungen, nach dem Alltag in der DDR, nach besonderen Momenten, nach Veränderungen und nach dem Erleben der Wendezeit.

Dabei merken wir immer wieder: Geschichte wird lebendig, wenn Menschen ihre eigene Geschichte erzählen.

Manchmal wird gemeinsam gelacht, manchmal entstehen nachdenkliche Momente und manchmal führt eine einzige Erinnerung zu einem langen Gespräch.

Genau diese Stimmen möchten wir bewahren.

Und unsere Reise geht weiter …

Wir sind noch lange nicht fertig.

Weitere Begegnungen, Gespräche und Interviews werden folgen. Wir möchten noch mehr Perspektiven kennenlernen und gemeinsam entdecken, welche Geschichten bisher vielleicht zu wenig erzählt wurden.

Denn unser Projekt zeigt uns immer wieder:

Geschichte hat viele Stimmen. Man muss ihnen nur Raum geben, gehört zu werden.